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Actionphase - Lernen, die Welt mitzugestalten

In einer mehrwöchigen Actionphase am Ende des Schuljahres arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 an eigenen Projekten zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Ausgangspunkt sind Fragen, die mit ihrer eigenen Lebenswelt zu tun haben: Wie können wir unsere Umwelt schützen? Wie funktioniert gutes Zusammenleben? Was müsste sich verändern, damit die Welt gerechter, vernünftiger oder lebenswerter wird?

Wichtig ist uns, dass aus guten Ideen mehr wird als ein buntes Plakat oder netter Vortrag, sondern dass die Ideen tatsächlich in nachhaltige Aktionen umgesetzt werden, die die Welt ein bisschen besser machen. Deshalb bereiten wir die Actionphase gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gründlich vor und sorgen dafür, dass die Projekte auf einer fachlich soliden Grundlage stehen. Alle Projektgruppen erhalten Lernpakete, die auf ihr jeweiliges Thema zugeschnitten sind und sie beim selbstständigen Arbeiten unterstützen.

Wer sich zum Beispiel mit der Frage beschäftigt, wie Social Media auf Kinder und Jugendliche wirkt, arbeitet mit Materialien zu Mediennutzung, zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und zu Methoden, die für das eigene Projekt wichtig sind, etwa zur Erstellung von Umfragen. Wer sich mit dem Leben im und am Flötenteich beschäftigen möchte, bekommt Informationen zum ökologischen Gleichgewicht des Sees, zur Wasserqualität und zu naturwissenschaftlichen Grundlagen, die dafür wichtig sind. So verbinden wir interessengeleitetes Arbeiten mit fachlichem Lernen.

Während der gesamten Phase werden die Schülerinnen und Schüler von ihren Coaches begleitet. Bei der Planung und Umsetzung arbeiten wir mit einfachen Elementen aus dem Projektmanagement, damit die Kinder lernen, Ideen zu strukturieren, Aufgaben zu verteilen, Zwischenschritte zu planen und gemeinsam an einem Vorhaben dranzubleiben.

Am Ende präsentieren die Gruppen ihre Projekte und Ergebnisse der Schulgemeinschaft und ihren Eltern. Dann wird sichtbar, womit sie sich beschäftigt haben, was sie gelernt haben und was entstehen kann, wenn junge Menschen ihre Ideen ernst nehmen und wirklich an einer Sache arbeiten.

Die Actionphase soll Kindern und Jugendlichen die Erfahrung ermöglichen, dass sie nicht nur über Probleme reden, sondern selbst etwas auf den Weg bringen können. Sie sollen erleben, dass ihre Fragen, ihre Ideen und ihr Handeln zählen.